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OAwebagentur
Webdesign·26. Juni 2026·Aktualisiert am 19. August 2026·6 Min. Lesezeit·Von , Gründer von OAwebagentur

Website-Briefing: Checkliste & Vorlage für ein starkes Projekt

Die meisten Verzögerungen in Website-Projekten entstehen nicht beim Programmieren, sondern davor: durch ein unklares Briefing. Wer von Anfang an weiß, was er will, bekommt schneller ein besseres Ergebnis – und ein faireres Angebot. Diese Checkliste führt dich durch die wichtigsten Punkte.

Website-Briefing: Checkliste & Vorlage für ein starkes Projekt

Ziel & Zielgruppe klären

Bevor es um Farben oder Funktionen geht, steht die wichtigste Frage: Was soll die Website erreichen? Mehr Anfragen, Bewerbungen, Verkäufe oder einfach ein seriöser Auftritt? Und für wen – wer landet auf der Seite und was sucht diese Person?

  • Hauptziel der Website (z. B. Anfragen generieren)
  • Wichtigste Zielgruppe(n) und ihre Bedürfnisse
  • Was Besucher als Nächstes tun sollen (Call-to-Action)

Inhalt & Struktur

Überlege, welche Seiten du brauchst und welche Inhalte schon vorhanden sind. Fehlende Texte und Bilder sind der häufigste Grund für Verzögerungen – je früher klar ist, was noch entsteht, desto besser.

  • Liste der benötigten Seiten (Start, Leistungen, Über uns, Kontakt …)
  • Vorhandene Texte, Bilder, Logo – und was noch fehlt
  • Gewünschte Funktionen (Formular, Buchung, Shop, Blog)

Design & Wirkung

Du musst kein Designer sein, aber ein paar Referenzen helfen enorm. Sammle zwei, drei Websites, die dir gefallen – und sag auch, was dir an deiner alten Seite nicht gefällt.

  • Beispiele für Websites, die dir gefallen (und warum)
  • Vorhandene Markenfarben, Schriften, Logo
  • Stil-Wunsch: schlicht, hochwertig, verspielt, technisch …

Technik, Budget & Zeitrahmen

Zum Schluss die Rahmenbedingungen: Gibt es eine bestehende Domain? Wer pflegt die Inhalte später? Und ein realistischer Budget- und Zeitrahmen sorgt dafür, dass das Angebot zu deinen Erwartungen passt.

  • Bestehende Domain & Hosting (ja/nein)
  • Wer pflegt die Seite später – du oder die Agentur?
  • Grobes Budget und gewünschter Launch-Zeitpunkt

Häufige Fragen

Was gehört in ein Website-Briefing?

Ein Briefing beantwortet fünf Blöcke: Ziel und Zielgruppe, Inhalte und Seitenstruktur, gewünschte Wirkung und Designvorlieben, technische Anforderungen sowie Budget und Wunschtermin. Zwei Seiten reichen völlig – entscheidend ist Klarheit, nicht Umfang.

Muss ich die Texte für meine Website selbst schreiben?

Nein, aber jemand muss es tun. Entweder du lieferst die Inhalte, oder die Agentur übernimmt Texterstellung als eigene Position im Angebot. Wichtig ist, dass diese Frage im Briefing geklärt wird: Fehlende Texte sind der häufigste Grund für Verzögerungen im Projekt.

Was, wenn ich noch kein Budget nennen kann?

Dann nenne eine Größenordnung statt einer exakten Zahl. Ein Budgetrahmen ist keine Verhandlungsschwäche, sondern spart beiden Seiten Zeit: Er entscheidet darüber, ob eine kompakte Seite oder ein umfangreiches Projekt kalkuliert wird.

Wie lange dauert es, ein Briefing zu erstellen?

Mit dieser Checkliste in der Regel ein bis zwei Stunden. Der Aufwand rechnet sich sofort: Ein klares Briefing führt zu einem präziseren Festpreis, weniger Korrekturschleifen und einem schnelleren Projekt.

Brauche ich Beispiel-Websites, die mir gefallen?

Sie helfen sehr. Zwei bis drei Seiten, die dir gefallen, und ein bis zwei, die dir ausdrücklich nicht gefallen, sagen mehr über die gewünschte Wirkung aus als jede Adjektivliste – und verkürzen die Designphase spürbar.

Über den Autor

Onur-Can Akkoc ist Gründer von OAwebagentur in Bocholt und baut seit Jahren Unternehmenswebsites für Handwerk, Dienstleister, Gastronomie und Gesundheit – von der Strategie über Design und Entwicklung bis zu SEO, Tracking und laufendem Betrieb. Mehr über uns·Referenzen

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