Eine Landingpage ist keine kleine Website. Sie ist ein Werkzeug mit einer einzigen Aufgabe: aus Besuchern Anfragen machen. Wir bauen sie so, dass sie das auch tut.
Die beiden Begriffe werden ständig vermischt, meinen aber zwei verschiedene Dinge – und die Verwechslung kostet Geld. Wer Anzeigenbudget auf eine Unterseite lenkt, zahlt für Besucher, die sich erst orientieren müssen. Wer umgekehrt ein dauerhaftes Thema auf eine isolierte Landingpage auslagert, verschenkt organische Sichtbarkeit.
Sie gehört fest zu deinem Auftritt, ist über die Navigation erreichbar und verlinkt in alle Richtungen. Stark ist sie über die Zeit: Monat für Monat sammelt sie Sichtbarkeit für ein Thema, das dauerhaft zu deinem Angebot gehört.
Sie steht bewusst für sich: ein Ziel, ein Weg dorthin, nichts, was ablenkt. Stark ist sie im Moment der Entscheidung – sie holt aus vorhandenem Traffic mehr Anfragen heraus, statt auf neuen zu warten.
Wer pro Klick bezahlt, darf Besucher nicht auf einer Startseite abliefern, die erst einmal alles gleichzeitig erklärt. Jeder Umweg kostet Budget.
Eine Aktion, ein Paket, ein Termin, eine Stelle: Wenn genau eine Sache beworben wird, braucht sie eine Seite, die auch nur davon handelt.
Eine Branche, eine Region, eine Rolle im Unternehmen. Je enger die Zielgruppe, desto konkreter darf die Seite werden – und desto besser wirkt sie.
Bevor ein neues Angebot fest in die Website wandert, prüft eine Landingpage günstig, ob es überhaupt nachgefragt wird.
QR-Code auf dem Fahrzeug, Anzeige in der Lokalzeitung, Link im Social-Profil: Alles davon braucht eine Seite, die sofort den passenden Anschluss liefert.
Wenn sie drei Zielgruppen gleichzeitig bedienen soll, überzeugt sie keine davon vollständig. Landingpages nehmen ihr diese Last ab.
Wenn ein Thema dauerhaft zu deinem Leistungsangebot gehört und über Google gefunden werden soll, gehört es als Unterseite in die Website. Dort zahlt jeder Besuch auf den Gesamtauftritt ein, statt daneben zu stehen. Eine Landingpage ist dann die falsche Verpackung – und in diesem Fall sagen wir das auch, bevor du sie beauftragst.
Eine Landingpage folgt der Reihenfolge, in der ein Mensch eine Entscheidung trifft: erst verstehen, dann glauben, dann abwägen, dann handeln. Wer diese Reihenfolge umdreht und mit dem Formular beginnt, bekommt Besucher, die scrollen, aber nicht anfragen.
Die Überschrift beantwortet in einem Satz, welches Problem du für wen löst. Wer hier nachdenken muss, ist schon weg.
Referenzen, Projekte, konkrete Arbeitsergebnisse. Belegbares statt Superlative – erfundene Zahlen fallen im Gespräch ohnehin auf.
Was genau bekommt der Besucher, in welchem Umfang, mit welchem Ergebnis. Nutzen zuerst, Merkmalsliste danach.
Dauer, Kosten, Aufwand auf Kundenseite, Vertragsbindung. Was du nicht beantwortest, beantwortet sich der Besucher selbst – meist zu deinen Ungunsten.
Drei bis fünf Schritte, die zeigen, was nach der Anfrage passiert. Transparenz senkt die Hürde mehr als jedes Adjektiv.
So kurz wie möglich. Jedes zusätzliche Feld kostet Anfragen. Telefon und Nachricht sichtbar daneben, für alle, die lieber direkt sprechen.
Derselbe nächste Schritt an mehreren Stellen der Seite, nicht fünf verschiedene. Konkurrierende Buttons kosten mehr, als sie einbringen.
Anzeigen bringen Besucher, die Seite entscheidet, was daraus wird. Deshalb entstehen beide am besten gemeinsam: Was die Anzeige verspricht, muss die Seite in der Überschrift wörtlich aufgreifen. Sucht jemand nach einer bestimmten Leistung in seiner Stadt, will er genau diese Leistung und diese Stadt oben sehen – nicht deinen Unternehmensslogan.
Dieses Zusammenspiel wirkt auf beiden Seiten. Eine passende, schnelle Landingpage verbessert die Qualitätsbewertung deiner Anzeigen und senkt damit den Preis pro Klick. Gleichzeitig steigt der Anteil der Besucher, die tatsächlich anfragen. Dasselbe Budget bringt mehr Gespräche, ohne dass eine einzige Anzeige mehr geschaltet wird.

Eine Unterseite ist Teil deiner Website: Sie ist über die Navigation erreichbar, verlinkt in alle Richtungen und beantwortet ein Thema im Zusammenhang des Gesamtauftritts. Eine Landingpage steht bewusst für sich. Sie hat ein Ziel, einen Weg dorthin und nichts, was davon ablenkt – reduzierte Navigation, ein Angebot, ein wiederkehrender Aufruf zur Handlung. Unterseiten arbeiten langfristig auf organische Sichtbarkeit hin, Landingpages auf die Conversion einer bestimmten Kampagne.
Der Preis richtet sich nach Umfang, Textarbeit und Funktionen. Zur Einordnung, was am Markt üblich ist: Einzelseiten und Onepager bewegen sich in der Regel zwischen 1.500 und 7.000 Euro, Agenturstundensätze liegen im Schnitt um 120 Euro, bei Entwicklern zwischen 110 und 150 Euro. Günstiger wird es, wenn Text, Bilder und Referenzen bereits vorliegen; aufwendiger, wenn Inhalte und Struktur komplett neu entstehen. Du bekommst vorab einen Festpreis für deinen Umfang.
Deutlich kürzer als eine komplette Website – eine einzelne Seite bedeutet weniger Abstimmung, weniger Struktur und weniger Inhalte. Der entscheidende Faktor ist selten die Umsetzung, sondern die Klärung davor: Wer ist die Zielgruppe, was ist das eine Ziel, welche Belege gibt es. Wenn das steht, geht der Rest zügig. Den konkreten Termin setzen wir im ersten Gespräch.
Nein, und meistens ist das sogar der schlechtere Weg. Eine eigene Domain startet ohne jede Vertrauensbasis und ohne Historie. Sinnvoller ist eine eigene Adresse unter deiner bestehenden Domain: Sie profitiert vom Vertrauen deiner Marke, lässt sich sauber messen und kann später problemlos zur regulären Unterseite werden, wenn das Angebot fest ins Programm wandert.
So wenige wie möglich für den ersten Schritt. Name, eine Kontaktmöglichkeit und ein bis zwei Sätze zum Anliegen reichen fast immer – alles Weitere klärt das Gespräch. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen, besonders auf dem Smartphone. Wenn du bestimmte Angaben zur Vorqualifizierung wirklich brauchst, ist ein zweiter, optionaler Schritt der bessere Weg als ein langes Formular.
Warum Fokus im B2B über die Anfrage entscheidet – und wie sich Vertrauen, Einwände und Formular sinnvoll anordnen lassen.

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